Freitag, 20. August 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Hier möchten wir einfach die Bilder der fertigen Räumlichkeiten posten. Wir sind unglaublich stolz auf unser Eigenheim! Die ersten Fotos zeigen die Räume im Erdgeschoss. To be continued …
Thema: 31. 02/10 Fertig, finito | 2 Kommentare
Freitag, 20. August 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Zu meinen Lieblingsarbeiten zähle ich eindeutig das Anbringen/Aufhängen der Sanitärkeramik. Hier halte ich mich kurz: wie gefällt Euch unser Ergebnis? PS: wenn ich im Nachhinein sagen soll, wann ich am Meisten geschwitzt habe? Eindeutig beim Bohren der Löcher für die Waschtischkonsole und für die Duschkabine. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, bis alle Löcher in die Fliesen gebohrt waren. Die Angst bohrt mit!
Im Badezimmer haben wir ein kleines Highlight installiert. Die verschiedenen Elektrotechnik-Anbieter haben RDS-Radios im Programm (siehe Fotos ; über dem Waschbecken), die in einer Unterputzdose installiert werden können. Bei diesen Geräten sind der Verstärker sowie die Antenne im Gerät untergebracht. Die Lautsprecher haben wir analog zu den Deckeneinbauspots mit Einbaurahmen installiert. Mit Musik fängt der Tag gleich besser an!
Thema: 30. 02/10 Lieblingsbeschä | Beitrag kommentieren
Freitag, 20. August 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Es wurde allerhöchste Zeit, die Räume zu beleuchten. Die Kunststoffgehäuse für die Einbauspots waren fest in die Betondecke eingegossen, die Gehäuse untereinander mit Halogenleitungen verbunden. Die elektronischen Transformatoren wurden angeschlossen und in die entsprechenden Tunnel geschoben – damit war die Primärseite schon einmal erledigt. Auf der Sekundärseite (12 Volt) wurden dann nach und nach die Leuchten inkl. Leuchtmitteln eingebaut. Es empfiehlt sich Charly Chaplin-Handschuhe zu tragen. Es ist deutlich aufwändiger im Nachhinein Fingerabdrücke zu entfernen. Die Leuchtmittel sollte man auf jeden Fall mit Handschuhen einsetzen – das erhöht die Lebensdauer! Die Leuchten der Firma Nobile hatten es uns angetan: D 3830 “chrom-matt”, so der Name des Modells. Diese Spots sind alle in schwenkbarer Ausführung verbaut, um eine optimale Raumausleuchtung zu erreichen. Ein Hinweis: als Leuchtmittel sollte man solche mit Aluminium-Beschichtung verwenden. Die entstehende Wärme wird durch die Beschichtung zu 90% in den Raum geleitet. So staut sich die Hitze nicht im Gehäuse und erhöht so wieder die Lebensdauer aller verwendeten Bauteile.
Thema: 29. 02/10 Es werde Licht! | Beitrag kommentieren
Freitag, 20. August 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Für den Einbau der Türen haben wir uns professionelle Hilfe herbeigerufen. Ich durfte beim Einbau helfen und einiges lernen! Wir haben uns für CPL-Türen mit Rundkante entschieden. Dazu die passenden Zargen. Sollten wir Nachwuchs bekommen, gehe ich davon aus, dass die CPL-Türen deutlich robuster sein werden als lackierte Türen. Die Türgriffe und Rosetten haben wir von der Firma Karcher “Modell Rhodos” ausgesucht. Auch hier sollte eine Recherche im Internet den Geldbeutel entlasten. Um nicht den gleich Fehler zu machen wie ich: Bei Innentüren werden nur Buntbart-Schlüssel verwendet. Man sollte also keine PZ-Rosetten (Profilzylinder) bestellen – dann bestellt man zwei Mal
Sollte jemand diesen Text lesen, der dennoch PZ-Rosetten benötigt – ich habe noch 10 Stück kostengünstig abzugeben. Auf den Bildern sind auch die satinerten Glastüren zu sehen. In einer Mußestunde werde ich die Drückergarnituren umbauen, damit wir im ganzen Haus einheitliche Türgriffe installiert haben.
Thema: 28. 02/10 Innentüren | Beitrag kommentieren
Freitag, 20. August 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Im eigentlichen Wohnzimmer hatten wir uns für Landhausdielen in Dreistaboptik und der Farbe Merbau entschieden. Die Stäbchen wurden allerdings alle einzeln verklebt. Diese Arbeiten machten richtig Laune! With a little help from my friends war der Anfang schnell gemacht: nach dem die Grundierung getrocknet war, wurde der Parkettkleber mit einer Spachtel aufgetragen und anschließend mit einer Zahnspachtel (Dreieckzahnung) gleichmäßig abgezogen. Die einzelnen Stäbchen werden dann mit Nut und Feder ineinandergeschoben. Den Übergang zwischen Parkett und Fliesen haben wir wiederum mit einer Schlüter-Abschlussleiste realisiert – hier habe ich aber den Schreiner meines Vertrauens an die Kappsäge gelassen. Für die Fußleisten wurden Kunststoffclipse in gleichmäßigen Abständen an der Wand befestigt. Die zugeschnittenen Fußleisten werden dort eingeklickt – fertig! Es sieht einfach gigantisch aus! Der Schreiner meines Vertrauens hatte dann noch eine geniale Idee: aus den restlichen Stäbchen fertigte er uns ein Abdeckung für unser Sichtmauerwerk an. Schaut Euch die Bilder am Ende des Bloggs an: sieht das nicht super aus?
Auch beim Laminat gingen wir ähnlich vor. Dieses wird zwar nicht geklebt, aber mit einer Korkbahn als Trittschalldämmung unterlegt. Die Federn am Kopf der einzelnen Laminatdielen haben wir als Verstärkung zusätzlich verleimt. Wir hoffen so lange Freude an unserem Bodenbelag zu haben. Die Fußleisten wurden nach dem gleichen Prinzip wie im Wohnzimmer befestigt. Unter den Türen haben wir zwar die Laminatfläche unterbrochen, um Türschienen einzusetzen, die Flucht der einzelnen Dielen aber über die Räume hinweg beibehalten. Das gibt ein sehr schönes Bild ab. Auch hier solltet Ihr einen Blick auf die Fotos am Ende des Bloggs werfen!
Thema: 27. 02/10 Laminat und Par | Ein Kommentar
Freitag, 20. August 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Bevor es an das eigentliche Tapezieren ging, habe ich drei Wochen nichts anderes getan, als Wände und Decken vorzubereiten. Die Verputzer hatten sehr sauber gearbeitet – möchte man allerdings ein Glasvlies ohne Struktur verwenden, müssen die Wände und Decken glatt wie ein Babypopo sein. Jede noch so kleine Unebenheit wurde mit Spachtelmasse ausgeglichen und anschließend geschliffen. Leider reicht hier ein Arbeitsgang oft nicht aus. In dieser Zeit wurde die Giraffe der Firma Flex zu meinem Lieblingswerkzeug. Ich träume heute noch schlecht! Die Giraffe ist ein Schleifwerkzeug: an einem langen Hals ist ein Schleifteller befestigt, um ohne Steighilfe die Decken schleifen zu können. Durch das hohe Eigengewicht kann man sich für die Zeit der Benutzung getrost aus dem Fitness-Studio abmelden. Das Ergebnis macht aber den ganzen Aufwand mehr als wieder wett.
Auch wenn man auf den ersten Blick die Wände und Decken als sehr glatt empfindet: dunkelt die Räume ab und leuchtet diese mit einer Stablampe ab. Jede Unebenheit, die dann zu sehen ist, wird sich auch nach dem Tapezieren zeigen. Die Vorarbeiten sind also das A und O. Hier sollte man auf jeden Fall ausreichend Zeit einplanen.
Erst wenn alle Wände und die Decken mit einer Grundierung vorbehandelt wurden, kann es an das eigentliche Tapezieren gehen. Die Grundierung verhindert u.a., daß der Vlieskleber zu tief in die Wand einzieht und somit nicht mehr ausreichend Klebekraft für die Bahnen aufweist.
Jetzt konnte tatsächlich mit dem Tapezieren begonnen werden. Wir hatten uns ein Glasvlies der Firma Brillux ausgesucht. Für das Handwerk werden Bahnen in den Maßen 1 m x 50 m angeboten. Das macht richtig Meter. Vorteil bei der Verarbeitung: der Kleister/Kleber wird nicht auf die Bahnen aufgetragen, sondern direkt auf die Wand. Man legt anschließend die Bahn in das fertige Kleberbett. Nici erwies sich als echter Profi, was diese Arbeiten anging. Zu zweit geht es einfach schneller!
Malerarbeiten
Bevor es losging musste wiederum einiges vorbereitet werden. Acryl spritzen, alles abkleben, … was soll ich noch viel dazu schreiben. Das Ergebnis: alles weiss!
Thema: 26. 01/10 Maler- und T | Beitrag kommentieren
Freitag, 20. August 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Die Bautrockner hatten in den letzten Wochen ganze Arbeit geleistet. Mittels einer Restfeuchte-Messung (CM-Messung) konnten wir überprüfen, ob der Estrich trocken genug war, um mit den Fliesenarbeiten zu beginnen. Die Fliesen sollten im gesamten Erdgeschoss verlegt werden, einzig im Wohnzimmer wollten wir Parkett kleben. Im Gäste-WC sowie im Badezimmer mussten zusätzlich die Vorwand-Installation und die Dusche gefliest werden. Problem: Bei geöffneter Wohnzimmertür reichte der Blick durchs ganze Haus, d.h. über eine Strecke von fast elf Metern würde man jede Unregelmäßigkeit im Bodenbelag / im Fugenverlauf erkennen. Also ab in den Baumarkt, um einen Fliesenlaser zu kaufen. Eine der besten Anschaffungen überhaupt. Vor dem Verlegen der Fliesen wurde der gesamte Estrich mit Tiefengrund bestrichen. Welche Werkzeuge hatten wir uns besorgt?
- Fliesenlaser! (Bosch grün – reicht vollkommen aus)
- Fliesenschneider (auch für großformatige Fliesen)
- Fliesenhammer
- Rührmaschine mit Quirl (zum Anmischen des Klebers)
- Flex mit passenden Trennscheiben (Diamantscheiben erleichtern die Arbeit ungemein!)
- Traufel, Spachtel
- Zahnspachtel mit 6 mm und 10 mm Zahnung
- Fliesenkreuze 3 mm
Jetzt konnte es losgehen! Ein wichtiger Punkt vorab: Das Gewerk “Fliesen” schreibe ich komplett dem Oberhaupt der Webers zu: meinem Daddy! Er hat unwahrscheinlich viel Zeit geopfert und einen Super-Job gemacht. Ohne ihn hätten wir den Zeitplan nie einhalten können. Die meiste Zeit habe ich damit verbracht, ihn mit frischem Fliesenkleber zu versorgen oder die Fliesen für die kniffligen Ecken mit dem Fliesenschneider oder der Flex vorzubereiten. Durch diese Zusammenarbeit haben wir “richtig Meter” gemacht. Was gab es zu beachten: Speziell in den Nassbereichen (Dusche, Toilette, Waschbecken) muss vor dem Fliesen eine Dichtschwämme aufgetragen werden. Nur so kann verhindert werden, dass im Spritzbereich Wasser durch den Putz bis ins Mauerwerk eindringt. Wir haben auf ein Produkt der Marke Weber/Deitermann zurückgegriffen. Die Mauerecken werden zusätzlich mit einem Band abgedichtet. Dieses wird in die “nasse” Dichtschlämme eingelegt und anschließend noch einmal “satt” überpinselt.
Auch bei den Fliesenkanten gibt es sehr schöne Detaillösungen: wir haben uns die Leisten
der Marke Schlüter “Quadec” in Edelstahl ausgesucht.
Nach den Fliesenarbeiten musste natürlich noch verfugt werden. Für diese Arbeiten sollte man sich ausreichend Zeit nehmen – das i-Tüpfelchen auf dem Gewerk Fliesen. Im Fachhandel gibt es spezielle Schwamm-Reibebretter und die passenden Wassereimer mit Abstreifrolle dazu. Eine geringe Investition, die Zeit und Nerven spart. Mit einem einfachen Schwamm dauert das Reinigen der Fliesen nach dem Verfugen bestimmt doppelt so lange.
Thema: 25. 01/10 Wir beginnen | Beitrag kommentieren
Freitag, 20. August 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Mit den Planungen für den Innenausbau hatten wir natürlich schon begonnen, bevor es auf der Baustelle losging. Doch wie geht man ein solches Thema an? Alles was bisher auf unserer Baustelle passiert war, wurde von Massivhaus Mittelrhein perfekt koordiniert und organisiert. Die Organisation des Innenausbaus war jetzt unsere Aufgabe. Alle Materialien mussten ausgesucht und anschließend in den richtigen Mengen bestellt werden. Dazu mussten die Preise von vielen verschiedenen Anbietern verglichen und auch die Liefertermine koordiniert werden. Es sollte später auf der Baustelle nicht zu größeren Verzögerungen kommen. Soweit die Theorie.
Im ersten Schritt hatten wir unseren Stil definiert. Das Innenleben unseres Hauses sollte puristisch werden, d.h. geradlinig, ohne “Schnickschnack”, zeitlos.
Dazu machten wir uns auf zu den Fachhändlern, um Fliesen, Sanitärobjekte, Parkett, Laminat, Innentüren und Armaturen “live” zu sehen und anfassen zu können. Interessant war auch die Badausstellung der Firma Villeroy & Boch in Mettlach. Hier war das ganze Sortiment installiert und wir konnten fleißig Eindrücke sammeln. Wir notierten uns Hersteller und Modelle aller interessanten Artikel, forderten auf den Internetseiten weitere Kataloge und Prospekte an. Zugegeben, zu diesem Zeitpunkt machten wir uns weniger Gedanken um unser Budget, sondern schauten “subjektiv” nach den Dingen, die uns gefielen. Alle diese Materialien wurden wiederum in der “Bibel” notiert. Diese Liste sollte später die Grundlage für unseren Materialbedarf und die Preisrecherchen bilden. Hier ein Beispiel zum Gäste-WC:
- 1x Villeroy & Boch WC Subway (supra fix)
- 1x WC Deckel für Villeroy und Boch Subway
- 1x Schallschutzset für wandhängende WC´s
- 1x Drückerplatte Geberit Bolero seidenglanz verchromt
- 1x Dornbracht MEM Waschtisch-Wand-Batterie mit Luftsprudler Ausladung 170 mm
- 1x Dornbracht Unterputz-Wand-Einhandbatterie rechts
- 1x Villeroy & Boch Aufsatzwaschtisch Loop & Friends 43 cm
- 1x Ablaufventil für Aufsatzwaschtisch “push to open”
- 1x Waschtischplatte Duravit Fogo “amerikanischer Nussbaum”
- 1x Design-Siphon Grohe Flowstar
- 4 m Sockelfliesen
- 6 m² Bodenfliese
- 2 m Schlüter Fliesenleiste “Quadec”
- 8 m² Brillux CreaGlas Gewebe VG 1001
- 1x Innentür mit Zarge
- 1x Karcher Drückergarnitur Rhodos mit Buntbart Rosette
- …
Alleine für die Auswahl der Materialien und das Zusammenstellen der Bedarfslisten gingen schon mehrere Wochen ins Land. Über die unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller konnten wir dann die Gesamtkosten für den Innenausbau ermitteln. Das Ergebnis lag allerdings weit über unserem Budget bzw. unseren Vorstellungen. Wir mussten also weiter recherchieren, nach den Anbietern mit den günstigsten Preisen und bestenfalls satte Rabatte aushandeln.
Sparen kann man auf viele Arten: durch Bestellung von mehreren Artikeln bei einem Fachhändler (z.B. Parkett, Laminat, Fußleisten, Trittschalldämmung, Parkettkleber, etc.), der dann Sammelrabatte erteilt. Durch den Kauf bei online-Händlern – hier sind speziell im Sanitärbereich Rabatte bis zu 40% möglich. Oder aber durch geschickte Verhandlungen – was aber klar Nici´s Aufgabe war. Bei der Auswahl der Fliesen kam dann auch einfach Glück dazu. Wir waren an einem Samstag auf der Baustelle, als uns die Mitarbeiterin eines Fliesenfachhandels spontan überraschte. “Ob wir uns schon für Fliesen entschieden hätten und ob sie uns ein Angebot unterbreiten dürfte?” Klar durfte sie, wir hatten uns die Villeroy & Boch-Fliese “Bernina” in der Farbe Anthrazit ausgesucht – und der angebotene Preis war top. Noch besser: die Dame bot uns eine vergleichbare Fliese (30 x 60 cm) des Herstellers RAK Ceramics an, die uns nicht nur besser gefiel, sondern auch im Preis noch einmal deutlich günstiger war. Durch Nici´s Verhandlungsgeschick gab es den Fliesenkleber von Deitermann gleich noch gratis dazu. Die Bestellung wurde noch um die Verfugmasse und die speziellen Sockelfliesen erweitert und schon hatten wir die ersten Sparpotenziale voll ausgeschöpft.
Bei dem Thema Parkett und Laminat konnten wir uns durch eine Sammelbestellung weitere Rabatte sichern. Bei einem Trierer Holzprofi entschieden wir uns für ein Merbau-Parkett der Marke Haro. Da wir diese Holzfarbe im ganzen Haus immer wieder aufgreifen wollten, kam auch gleich das passende Laminat für das Obergeschoss dazu. Auch hier wurde die Bestellung um die passenden Fußleisten, den Parkettkleber und die Leistenklipse erweitert. Im Vergleich zur u.v.p. des Herstellers konnten wir ca. 10% einsparen.
Die Sanitärartikel bestellten wir dann komplett online. Die Rabatte waren so hoch, dass wir alle vorher ausgesuchten Artikel bestellen konnten und gleichzeitig innerhalb unsere Budgets blieben. So viel zu den Vorbereitungen – wie ging es weiter?
Thema: 24. 12/09 Irgendwo müssen | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Alles in allem möchten wir wiederholen, dass wir mit der Firma Massivhaus Mittelrhein die perfekte Wahl getroffen haben. Wir fühlten uns zu jedem Zeitpunkt hervorragend beraten und unterstützt. Normalerweise baut man nur einmal im Leben. Diese Entscheidung muss genauestens überlegt und geplant sein. Mit der Entscheidung für die Firma Massivhaus Mittelrhein GmbH haben wir alles richtig gemacht. Wir würden jederzeit wieder mit dieser Firma bauen und sprechen hiermit eine klare Empfehlung aus.
Auch nach der Übergabe und Fertigstellung haben wir immer ein offenes Ohr gefunden. Wenn es darum geht Zuschüsse beim Staat zu beantragen (z.B. für die Wärmepumpe), muss man sich sehr genau mit dieser Thematik auskennen. Der Energieberater der Firma Massivhaus Mittelrhein hat uns auch in diesen Themen toll unterstützt und alle notwendigen Antragsformulare vorbereitet. Ein sehr guter Service. Auch in allen anderen Belangen war die Firma Massivhaus Mittelrhein jederzeit für uns da – die Hilfe und Unterstützung endete nicht mit der Schlüsselübergabe!
Wir möchten uns noch einmal bei allen beteiligten Personen ganz herzlich bedanken!
Wer sich dafür interessiert, wie es beim Innenausbau weiterging und was daraus wurde – wir werden diesen Blog weiterführen! Bald ist es soweit! Wir arbeiten gerade daran, die Innenaufnahmen der einzelnen Räume darzustellen …
Thema: 23. 12/09 Es ist vollbracht! | 2 Kommentare
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Die Firma Bastian entfernt die Bautreppe und ersetzt diese durch unsere wunderschöne Holztreppe. Die Stufen sowie die Handläufe wurden dunkel gebeizt (mit einem Rotstich), die Streben des Geländers sind aus Edelstahl. Die einzelnen Stufen sind sehr sicher verpackt, damit diese bei den weiteren Arbeiten nicht beschädigt werden. Im ersten Moment ist die Treppe noch ein wenig gewöhnungsbedürftig – aber auch hier wird sich später zeigen, dass eine sehr gute Wahl war.
Am nächsten Tag ist es so weit. Der TüV kommt zur Abnahme vorbei. Unser Bauleiter Herr Doll von der Firma Massivhaus Mittelrhein ist genauso nervös wie wir. Wenn der TüV Mängel feststellt, wird sich die Schlüsselübergabe verzögern. Er überprüft das Haus ca. 2 Stunden auf Herz und Nieren und bescheinigt uns eine ausgezeichnete Qualität ohne Mängel – Herr Doll und wir sind einfach nur happy. Der folgende Blower-Door-Test war schon fast zu gut. Durch einen Ventilator im Fensterrahmen werden im Wechsel Unter- sowie Überdrücke erzeugt. Anhand der Messwerte kann die Dichtigkeit des Hauses ermittelt werden. Die Dichtigkeit der Gebäudehülle war so gut, dass die uns bescheinigten Werte die Vorgaben noch deutlich unterschritten. Perfekt!
Thema: 22. 12/09 – 49. KW | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
In diesen Wochen passiert nichts Aufregendes. Wir sind jeden Tag, um das durch die Bautrockner gesammelte Wasser aus dem Haus zu entfernen. Wir gehen mit dem Bauleiter alle Details durch und überprüfen die Qualität. Schließlich wird der TüV in zwei Wochen den Daumen heben oder senken. Wir finden zwei Punkte die wieder schnell und professionell behoben werden. Zwei Fenster müssen nachgestellt werden, da diese schwergängig sind. Die Filigran-Fertigdeckenteile müssen an verschiedenen Stellen nachgespachelt und geschliffen werden, damit diese auch wirklich filigran aussehen. Sonst gibt es nichts weiter zu tun – wir warten auf den Abnahmetermin und den Blower-Door-Test.
Thema: 21. 11/09 – 47. und 48. KW | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Um die Außenansicht unseres Hauses zu komplettieren wurden in dieser Woche die Dachüberstände ein weiteres Mal gestrichen. Mittlerweile sieht es so gut aus, dass unser Erwartungen noch übertroffen wurden. Ein weißes Haus mit schwarzem Dach, die Fenster mitsamt der Bänke, die Haustür und der Dachüberstand in exakt dem gleichen Farbton: RAL 7001 hellgrau. Von außen fertig, so geben die Elektriker in dieser Woche alles daran, im Innenbereich nach zu ziehen. Die Fertiginstallation ist in vollem Gange. Alle Schalter, Steckdosen, Dimmer und Raumthermostate werden verdrahtet und eingebaut. Anmerkung: Im Normalfall installieren die Elektriker auch gleich alle Blenden, Rahmen und Wippen. In unserem Fall wurde darauf verzichtet – wir haben diese Bauteile erst nach den Maler- und Tapezierarbeiten in Eigenleistung befestigt. Wir wollten Beschädigungen bei der mehrfachen Montage und Demontage verhindern.
Nachdem wir ein paar Fassungen mit Glühbirnen installiert haben, ist es nicht nur schön warm auf der Baustelle, sondern auch hell! Wir erhalten von der Sanitärfirma Heuser eine Einweisung zu unserer Heizungsanlage und hilfreiche Tipps zum Energiesparen. Gleichzeitig wird die Anlage nach unseren Bedürfnissen programmiert. Da wir beide berufstätig sind, macht es keinen Sinn werktags zwischen 9:00 und 15:30 Uhr zu heizen. Für die Werktage beschränken sich die Heizperioden auf den frühen Morgen sowie für den Nachmittag und den Abend. Ab 22:00 Uhr fährt die Heizung in den Absenkmodus auf 18°C. An den Wochenenden steht die volle Heizleistung von 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr zu Verfügung. Im Bad und im Wohnzimmer haben wir spezielle programmierbare Thermostate installieren lassen. Sonderwünsche waren für die Firma Heuser kein Problem. Wenn wir morgens ins Bad kommen, hat das Thermostat rechtzeitig mit der Aufheizung begonnen und es ist kuschelig warm. Nach dem verlassen regelt das Thermostat die Temperatur selbständig zurück auf 18°C. Gleiches Spiel im Wohnzimmer: wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen, ist es gleich angenehm warm und tagsüber wird keine Energie verschwendet. Der Mehrpreis für diese Thermostate wird sich schnell amortisiert haben.
Der Estrichleger rückt auch noch einmal an, um die Oberfläche anzuschleifen. Beim Antrocknen des Estrichs bildet sich eine dünne Schicht, die vor dem Verlegen der Fliesen geschliffen werden muss.
Als die Schlosser auf die Baustelle kommen habe ich zufällig einen Tag Urlaub und darf mit anpacken. Wir befestigen an allen Fenstern des Obergeschosses die Edelstahlgeländer (franz. Balkone). Diese sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben und verhindern ein Herausfallen bei geöffnetem Fenster. Heute habe ich wieder etwas gelernt. Die Löcher werden ins Mauerwerk gebohrt und anschließend mit einer Luftpumpe von Staub befreit. Danach wird ein Zweikomponentenkleber eingespritzt und so die Gewindestäbe im Mauerwerk verklebt. Nach einer Aushärtezeit von 10 Minuten werden die Edelstahlgeländer aufgesetzt und mit Hutmuttern angezogen. Bombenfest.
Die Trockenbauer haben im Obergeschoss alle Rigipsplatten angebracht und diese verspachtelt. Die Bodeneinschubtreppe wurde auch gleich eingebaut.

Thema: 20. 11/09 – 46. KW | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
In diesen Wochen passiert erst mal nichts, damit der Estrich in Ruhe austrocknen/aushärten kann. Es passiert fast nichts – wir haben die Bautrockner aufgestellt und sind trotzdem jeden Tag auf der Baustelle, um das gesammelte Wasser nach draußen zu befördern. Die Bautrockner helfen zwar die Feuchtigkeit aus der Baustelle zu ziehen, seitdem die Geräte laufen, wird es dem Stromzähler schwindelig. Parallel wurde die Wärmepumpe in Betrieb genommen. Es wurde ein Aufheiz-Programm gestartet, welches die Bautrockner unterstützt. Die Geräte werden jetzt die nächsten sechs Wochen laufen.
Thema: 19. 10/09 – wir lassen | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
In dieser Woche rückt die Verputzer-Kolonne zum zweiten Mal an. Der Außenputz wird aufgetragen. Wir haben der Firma Buller den Auftrag erteilt, die Garage gleichzeitig mit zu verputzen – von innen und außen. Dadurch wirken Haus und Garage wie aus einem Guss. Schaut euch die Fotos an – wir sind unserem Traum von den eigenen vier Wänden schon ein gutes Stück näher gekommen. Während die Außenwände weiß werden, wird innen auch gearbeitet. Die Wärmepumpe wird installiert. Wir haben uns für ein Modell mit integriertem Wasserspeicher (300 Liter) entschieden. Es handelt sich um das Top-Modell von Vaillant (geotherm exklusiv) mit integrierter Kühlfunktion. Im Sommer können wir so die Raumtemperatur um bis zu acht Grad Celsius absenken. Zwei Tage später dürfen wir das Haus nicht mehr betreten. Nachdem die Heizschlaufen der Fußbodenheizung verlegt wurden, haben die Estrichleger ganze Arbeit geleistet. Bevor wir nun den Estrich betreten dürfen, muss dieser mindestens eine Woche ruhen. Es handelt sich um Fließestrich, wir werden wohl keine Probleme mit Bodenunebenheiten bekommen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Estrichleger eine gute Basis für den Fliesenleger geschaffen haben – die Fliesen legen wir nämlich in Eigenleistung.
Thema: 18. 10/09 – Von außen sieht | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Diese Woche ist für die Verputzer-Kolonne reserviert. Vier Mann – zwei Tage – der Innenputz ist erledigt. Grandios. Das sonst nicht mehr auf der Baustelle gearbeitet wird finden wir sogar gut, der Innenputz kann aushärten.
Thema: 17. 10/09 – Die Verputzer | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
In der 41. KW wird die Bautür durch unsere schöne Schüco-Haustür in RAL 7001 hellgrau ersetzt. Die Tür hat die gleiche Farbe wie die Fenster, auch der Dachüberstand ist identisch lackiert. Auch das geht wieder so schnell, dass wir nach Feierabend nur das fertige Ergebnis bestaunen können. Bisher haben wir perfekt bemustert, alles entspricht unseren Wünschen. Währenddessen schlitzen die Elektriker was das Zeug hält, nach nur vier Tagen ist die gesamte Rohinstallation erledigt. Alle Unterputzdosen wurden eingegipst, die Leitungen in Leerrohren verlegt und auch die Leitungen über die Böden geführt. Ziel der Elektriker war es, möglichst wenig in den Außenwänden zu schlitzen, um den Wärmedämmwert zu erhalten. Auch diese Herren verlassen die Baustelle picobello! Wir nehmen uns wieder einen Tag Urlaub, um bei den Arbeiten der Energieversorger dabei zu sein. Ab jetzt haben wir Wasser, Strom und Telefon im Haus. Ich habe diese Woche genutzt, um parallel die Elektroinstallation in der Garage zu erledigen. Auch hier wurden sehr viele Unterputzdosen eingegipst und eine Menge Meter Leitung verlegt. In der Garage soll später auch meine Werkstatt eingerichtet werden. Leider kenne ich die genaue Meterzahl der verlegten Leitungen nicht mehr. Die Firma Moog hat in dem Kabelsalat jederzeit den Überblick behalten. Eine Anmerkung der Bauherren: Ein paar Kaffeestückchen oder belegte Brötchen für die Handwerker heben die Stimmung und erhalten die Freundschaft. Trotzdem galt während der ganzen Zeit eine klare Regel: kein Alkohol – wir haben uns daran gehalten
Thema: 16. 10/09 – Diese Woche | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
In dieser Woche sind gleich zwei Handwerkertrupps auf der Baustelle. Die Sanitär-Crew und die Trockenbauer geben Gas. Wir hatten uns im Vorfeld für Badezimmer-Armaturen der Firma Dornbracht entschieden. Für die Unterputzarmaturen der Serie MEM hatten wir bereits alle Materialien bestellt, jetzt konnte alles installiert werden. Die Wasserleitungen werden im gesamten Haus verlegt, auch im Badezimmer arbeiten die Männer exakt nach unseren Vorgaben. Was jetzt nicht passt, kann bei der Feininstallation in den Badezimmern nicht mehr korrigiert werden. Dagegen haben wir bei den Trockenbauern eine Dreifach-Lattung für das Obergeschoss in Auftrag gegeben. Nur so entsteht genügend Hohlraum in der Decke des Obergeschosses, um später die Halogenspots zu installieren. Später wollen wir im Haus Trocknungsgeräte aufstellen, um die Feuchtigkeit aus dem Haus zu verbannen. Herr Schmitz von der Trockenbaufirma macht uns ein günstiges Angebot – dann hätten wir das auch schon geklärt. In dieser ist richtig viel passiert – wir sind immer noch im Zeitplan und alles läuft richtig gut!
Thema: 15. 09/09 – Es geht immer | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
In dieser Woche brauchten die Dachdecker der Firma Lehmann gerade einmal zwei Tage um die folgenden Arbeiten zu verrichten. Anbringen der Dachrinnen und Fallrohre, Einbau des riesengroßen Dachfensters und Eindeckung der kompletten Dachfläche. Das Haus bleibt jetzt trocken, alle weiteren Handwerker haben ein Dach auf dem Kopf. Wir können dieses unglaubliche Tempo immer noch nicht fassen. Das sieht schon nach einem richtigen Haus aus! Nebenbei wurden in dieser Woche auch noch die Bautüre und die Bautreppe eingebaut. Innerhalb von einem Tag waren auch alle Fenster eingebaut. Die einzelnen Gewerke sind von Massivhaus Mittelrhein perfekt aufeinander abgestimmt. Hier greift wirklich eine Hand in die Andere. Wir gehen weiter als die entspanntesten Bauherren aller Zeiten in die Geschichtsbücher ein.
Wir lernen in dieser Woche den zuständigen Elektromeister Herr Moog kennen. Jetzt können wir alle Räume begehen und haben einen ersten Eindruck. Wir haben auf der Couch die Stellen festgelegt, an denen Steckdosen und Co. Installiert werden sollen. Für die Rohmontage besprechen wir die Ideen vor Ort und Herr Moog markiert alle relevanten Stellen. Der Clou: erst vor Ort kann man wirklich erkennen, ob zusätzliche Steckdosen Sinn machen. Jede weitere Steckdose kostet uns 19,- EUR zusätzlich (inkl. Material). Für diesen Preis rüsten wir noch einmal richtig auf, denn Steckdosen hat man im Haus nie genug. Wir entscheiden uns für die Einrichtung eines Netzwerkes im kompletten oberen Geschoss und eine Armada von Steckdosen hinter den Fernsehgeräten. Diese Unterputzsteckdosen sollen komplett schaltbar sein. Für das Ambiente werden im Wohnzimmer, im Esszimmer sowie im Bad Dimmer installiert. Alle Fenster werden mit elektrischen Rollläden ausgestattet und die Verbraucher in der Küche sollen alle einzeln abgesichert werden. Für das Surround-System im Wohnzimmer werden Lautsprecher-Leitungen unter Putz gelegt. Nichts ist schlimmer als Freileitungen im Wohnzimmer, die nicht nur hässlich aussehen, sondern auch noch beim Putzen hindern. Im Badezimmer wird ein Unterputzradio installiert, die Lautsprecherkabel werden in die Decke verlegt. Durch seinen großen Erfahrungsschatz ist uns Herr Moog eine große Hilfe – vielen Dank! Wir erhalten auch Muster verschiedener Schalterprogramme und Hersteller. Wir entscheiden uns für das System Gira Standard 55. Erst später wird sich zeigen, dieses Programm ist nicht nur günstiger und schöner als die vergleichbaren Programme von Busch-Jäger, Jung oder Merten, sie fühlen sich auch wesentlich hochwertiger an.
Thema: 14. 09/09 – Ab jetzt bleibt | 2 Kommentare
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Für diesen Tag habe ich mir extra frei genommen. Heute soll unser Dachstuhl errichtet werden. Pünktlich um acht Uhr rücken sechs Zimmermänner, die LKWs mit dem Material und der Kranwagen an. Das möchte ich mir nicht entgehen lassen. Die Profis benötigen exakt acht Stunden, um den Dachstuhl komplett zu errichten – das war ein sehr spannender Tag. Ich habe viel gelernt und noch mehr gestaunt!
Die Maurer haben auf das Mauerwerk der Garage einen Ringanker betoniert. Nici hat das Dachgebälk geordert und liefern lassen. Die männlichen Mitglieder der Familie Weber werden jetzt selbst als Dachdecker aktiv und befestigen die Dachbalken. Anschließend werden Bretter auf die Balken geschraubt und das Dach geschlossen. Sonst passiert in dieser Woche nichts.
Thema: 13. 09/09 – Der Dachstuhl | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Die Maurerarbeiten sind abgeschlossen, da rücken auch schon Gerüstbauer an. Der Rohbau wird rundherum eingerüstet, um die Grundlage für die weiteren Arbeiten zu schaffen. Die Rohbauer sind mittlerweile abgerückt und haben die Baustelle sehr ordentlich hinterlassen. Man könnte schon fast vom Fußboden essen. Wieder können wir Punkte im Zeitplan abhaken – termingerecht! Fazit: Liebe Angestellte der Firma Woithe aus Trier – wir hatten die ganze Zeit über die Baupläne, die Wasserwaage und das Maßband im Auto. Wir konnten noch so viel messen und prüfen – eine wirklich tolle Leistung. Wir hätten nie geglaubt, dass schon im Rohbau mit einer solchen Perfektion gearbeitet wird. Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle.
Thema: 12. 09/09 – Kaum sind | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Da fahren wir mal einen Abend nicht zur Baustelle, da haben die Rohbauer der Firma Woithe innerhalb von zwei Tagen wieder ein ganzes Geschoss gemauert. Die Außenmauern stehen, nur zwei Tage später sind auch die Innenwände des Obergeschosses gemauert. Fazit: zwei Wochen zum Mauern eines ganzen Hauses!
In der Zwischenzeit beginnen wir mit den eigenen Maurerarbeiten. Wir haben eine Woche gebraucht, um unser Sichtmauerwerk im Wohn-/Essbereich hochzuziehen. Ich bat die Mauerer meine Leistungen mit Schulnoten zu bewerten. Nachdem die ersten beiden Reihen eine glatte „sechs“ erhalten haben, packt mich der Ehrgeiz. Ich reiße alles wieder ab und wir beginnen erneut mit den Arbeiten – dieses Mal zu Zweit. Die Noten lassen sich zeigen, wir steigern uns von einer 2- bis hin zu einer 1 mit Sternchen. Unser Sichtmauerwerk aus Kalksandstein ist fertig.
Wir konnten die Firma Woithe auch dazu gewinnen, die Maurerarbeiten an der Garage zu übernehmen – wenn die Herren schon mal dran sind …
Thema: 11. 08/09 – Da ist man | Beitrag kommentieren
Montag, 17. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Wir kommen wieder nach Feierabend auf die Baustelle, im Erdgeschoss ist es dunkel geworden! Die Deckenteile liegen auf den Stützen und Mauern auf. Die Aussparung für die Treppe zum Obergeschoss passt ganz genau. Aber heute haben wir das erste Problem! Die Kunststoffgehäuse wurden zwar exakt an den richtigen Stellen in die Deckenteile eingegossen, aber es wurden die falschen Gehäuse verwendet. Wir haben doch im Vorfeld die exakte Artikelbezeichnung und sogar das Datenblatt des Herstellers herausgesucht und übergeben. Die richtigen Gehäuse sind viel größer und können durch den Deckenhersteller nicht besorgt werden – mit den verwendeten Gehäusen können wir aber nichts anfangen, da diese gerade die Größe von Unterputz-Abzweigdosen haben! Unser Highlight – Halogenspots im ganzen Haus – ist in Gefahr. Was ist jetzt zu tun? Wir können schlecht die Deckenteile wieder entfernen lassen! Es bleibt noch nicht einmal Zeit sich richtig aufzuregen, da haben die zuständigen von Massivhaus Mittelrhein schon eine Idee. Wir möchten nicht schon so früh den Zeitplan durcheinander bringen, deshalb geht es folgendermaßen weiter: wir besorgen die korrekten Kunststoffgehäuse, die Rohbauer tauschen diese aus und Massivhaus Mittelrhein organisiert zeitgleich den Elektriker, der die Gehäuse mit Leerrohren verbindet. Die Elektroleitungen werden gleich mit eingezogen. Das Problem wurde schnell und professionell behoben und wir verlieren kaum Zeit. Die Rohbauer erklären sich bereit, die verlorene Zeit durch Samstagsarbeit wieder einzufahren. Dafür kümmern wir uns um das Frühstück, zwei Ringe Fleischwurst und ein paar Brötchen machen jeden Maurer glücklich.
Am nächsten Morgen sind wir live dabei, als die Betonmischer und der Pumpwagen anrücken, um die Decke zwischen EG und OG zu betonieren. Auch das war ein tolles Erlebnis! Wenn das alles so weiterläuft, werden wir als die entspanntesten Bauherren aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen. Der halbe Samstag sowie der Sonntag reichen aus, um gleich am Montag mit den Maurerarbeiten fort zu fahren.
Thema: 10. 08/09 – Die Deckenteile | Beitrag kommentieren
Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
In der 34. KW geht es dann los. Innerhalb der Absteckung werden die Abwasserrohre nach Plan verlegt. Wir können jetzt schon sehen, wo sich das Spülbecken der Küche, das Gäste-WC und der Ablauf für die Waschmaschine befinden werden. Die Firma Woithe aus Trier ist für diese Arbeiten zuständig. Die Absteckungen werden jetzt durch Schalungen ersetzt, als wir abends zur Baustelle fahren, ist die Bodenplatte bereits gegossen. Die Grundfläche von 9m x 11m wirkt auf einmal sehr klein. Hätten wir doch größer bauen sollen? Nici bringt es auf den Punkt: Wir bauen ein Puppenhaus! Wir werden beruhigt, die Frage scheinen alle Bauherren zu stellen. Aus der Bodenplatte ragen jetzt nur die Abflussrohre heraus. Zum ersten Mal können wir mit dem Bauplan und einem Maßband die ersten Arbeiten überprüfen. Eine sehr schöne und aufregende Zeit. Die Bodenplatte wurde aus wasserundurchlässigem Beton gegossen, der mit Stahlstiften durchsetzt ist. Pro Quadratmeter sind 40kg Stahl verwendet worden, eine sehr massive Armierung. Da wir uns für einen Mehrspartenanschluss (Hausanschluss) entschieden haben, wurde dieser gleich mit einbetoniert. Die Bodenplatte muss jetzt aushärten/trocknen, in zwei Tagen geht es weiter. Tatsächlich zwei Tage später wurden die Ytong-Steine geliefert und die Rohbauer haben ihre Maschinen zur Baustelle gebracht. Ab jetzt wird es spannend. Die ersten Bilder werden geschossen, um dieses Tagebuch zu vervollständigen.
Ein ganz wichtiger Punkt in dieser Woche: Die Firma Ehlen hat die Tiefenbohrung für die Wärmepumpe erledigt. Wir haben einen Container geordert, in den das Bohrgut gespritzt wurde. Mit einem Anruf schnell mal 100,- EUR eingespart – das kann ruhig häufiger passieren. Die Männer der Firma Ehlen bohren 127 Meter tief, um die nötige Energie gewinnen zu können. Die Beauftragung der Firma Ehlen gehörte zwar zu unseren Eigenleistungen, die Firma Massivhaus Mittelrhein hatte aber im Hintergrund schon wieder alles organisiert. Mittlerweile wissen wir sehr genau: wir haben genau die richtige Entscheidung getroffen.
Am nächsten Tag kommen wir wie immer nach Feierabend zur Baustelle und trauen unseren Augen kaum! Die Außenwände des Erdgeschosses sind schon bis zur Hälfte gemauert. Dreißig Zentimeter dicke Außenmauern und wir können teilweise schon sehen, wo die Fenster platziert werden, bzw. wo die Haustüre ihren Platz finden wird. Wir können es kaum fassen. Die Mauerer geben mächtig Gas! Wieder einen Tag später sind die Außenmauern dann fertig. In den darauf folgenden Tagen werden bereits die Schalungen für den Ringanker befestigt und die Innenwände gemauert – in nur einer Woche wurde unser Erdgeschoss gemauert!
Für die Vorbereitungen zum Einbau der Betondecken-Fertigteile braucht die Firma auch nur einen Tag. Die Eisenstützen sind aufgestellt, die Deckenteile können kommen! Wir sind ein bisschen aufgeregt, ob der Einbau der Kunststoffgehäuse in die Deckenteile funktioniert hat. Nur wenn das gelingt, werden später alle Halogen-Deckenspots an der richtigen Stelle sitzen.
Thema: 09. 08/09 - Das geht alles | Beitrag kommentieren
Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Unser Bodengutachten lässt uns kurz schlucken! Unser Grundstück weist nicht die nötige Tragfestigkeit auf – ein Bodenaustausch muss her. Das bedeutet, dass wir bis zu 1,40m tief ausschachten und anschließend mit Schotter verfüllen müssen. Der Schotter wird so stark verdichtet, das unser Haus später sicher und fest steht. Hier entstehen uns zum ersten Mal Mehrkosten in Höhe von 6.000,- EUR, die wir aber später noch einmal ausgleichen können. Erst durch das Bodengutachten wurde dieses Problem sichtbar. Unsere Empfehlung: vor dem Start auf jeden Fall ein solches Bodengutachten erstellen. Für dieses Problem gibt es keinen Schuldigen – man steckt einfach nicht drin. Die Erdarbeiten erfolgen bei uns in Eigenleistung. Aber auch hier greift uns Massivhaus Mittelrhein unter die Arme – sie erledigen das Ausschreibungsverfahren und wir müssen dem günstigsten Anbieter lediglich den Auftrag erteilen. In der zweiten Augustwoche geht es dann los. Ein großer Bagger vernichtet die Brombeersträucher auf unserem Grundstück und beginnt mit den Ausschachtarbeiten. In dieser Zeit wird auch unsere Regenwasserzisterne eingebaut. Die Nachbarn müssen denken, wir errichten einen Atomschutzbunker im Garten. Eine Menge LKWs fahren die Erde ab und bringen im Gegenzug den Schotter zu Baustelle – die Handwerker bringen diesen ein und verdichten das Material. Nach drei Tagen ist die Grundlage für den Rohbauer geschaffen. Gleichzeitig wurden die Ränder für die Bodenplatte abgesteckt. Den ersten Punkt unseres Zeitplanes können wir schon abhaken. Das wichtigste Accessoire ist übrigens auch schon da! Unser DIXI-Klo wurde angeliefert – wir mussten nichts unternehmen – Massivhaus Mittelrhein war mal wieder schneller.
Thema: 08. 08/09 – Der Bagger | Ein Kommentar
Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt
Die letzten Wochen waren geprägt von vielen Gesprächen mit Massivhaus Mittelrhein. Wir haben häufigen Kontakt mit den Spezialistinnen Frau Kriechel und Frau Schneider, die mit uns alle Details besprechen und nützliche Tipps geben. In der Theorie können wir das Haus jetzt alleine bauen. Wir haben z.B. die genau Lage der Fenster und Türen festgelegt und deren Öffnungsrichtungen. Lage bzw. Einbauort der Bodeneinschubtreppe und des Dachfensters wurden bestimmt und mögliche Varianten für das Badezimmer besprochen. Auch wenn wir die Bäder in Eigenregie fertig stellen, müssen die Sanitärmenschen wissen, wo die Wasseranschlüsse aus der Wand kommen müssen oder wo die Toiletten später hängen werden. Glücklich sind wir auch über die Info, die komplette Innenbeleuchtung nach unseren Wünschen umgesetzt werden kann. Frau Schneider hat es geschafft, dass die Firma, welche die Beton-Fertigdecken-Teile herstellt, unseren Sonderwunsch akzeptiert hat. Nach unserem Plan werden Kunststoffgehäuse in die Betonteile eingegossen, in denen später Halogen-Einbauspots Platz finden. Wir möchten auf alle Deckenlampen verzichten und bevorzugen diese stylische Lösung. Neben den persönlichen Gesprächen gab es viele Briefwechsel. Alle von uns gewünschten Änderungen wirken sich auf den Gesamtpreis aus. So kosten z.B. unsere französischen Edelstahl-Balkone 450,- EUR mehr, während andere Änderungswünsche wieder Geld einsparen. Während den letzten Detailgesprächen tauchen immer wieder Punkte auf, die man gerne verändern möchte. Hier war die Firma Massivhaus Mittelrhein sehr kompetent und hilfsbereit. Die durch die Änderungen hervorgerufenen Mehr- oder Minderleistungen wirkten sich am Ende kostenneutral aus. Unser Bauträger arbeitet mit der Baustofffirma Hamann in Nickenich zusammen, die ein sehr großes Bemusterungszentrum unterhält. Hier suchten wir die wenigen Fensterbänke, unsere Tür und die Fenster bis hin zu den Dachpfannen. Parallel bemusterten wir Fliesen, Bäder, Innentüren, Bodenbeläge. Ein weiterer Tipp: Für das Thema Bemusterung sollte man sich sehr viel Zeit einplanen. Nichts ist schlimmer als auf den letzten Drücker die Fliesen auszusuchen – wenn diese dann auch noch bestellt werden müssen, gerät der Zeitplan schnell unter Druck. Apropos Zeitplan: Wir haben auch unseren zeitlichen Ablaufplan für den Bau unseres Hauses bekommen! Anfang August geht es los.
Wir wissen jetzt genau, welche Materialien wir im Innenausbau verwenden wollen. Wir kennen die Hersteller und Artikel – der Preisvergleich geht los. Wir nehmen wir die Bibel zu Hand und suchen uns die günstigsten Anbieter – wir wollen schließlich im Budget bleiben. Ohne Internet wären wir wirklich aufgeschmissen, hier gibt es richtig dicke Rabatte. Wir bestellen was das Zeug hält, die ersten Badezimmerarmaturen und die Türdrücker für die Innentüren haben wir schon zu Hause, bevor der erste Stein gemauert ist. Bis jetzt läuft alles nach Plan, wir sind sehr entspannt und haben die Kosten absolut im Griff. Besser kann es bisher nicht laufen – wir haben mit Massivhaus Mittelrhein einen sehr kompetenten Partner gefunden, der uns in allen Belangen unterstützt. Wir sind von der Organisation und der Koordination begeistert – auch der zeitliche Plan geht bis jetzt voll auf.
Thema: 07. 05/09 – bevor es los | Beitrag kommentieren