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05/2009 – die Finanzierung steht!

Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt

Unsere Hausbank bot uns die besten Konditionen. Wir haben eine gesunde Mischung aus Eigenkapital, Immobilienfinanzierung über die Hausbank und einem Darlehen der KfW gefunden. Auch unter diesen Punkt können wir einen Haken setzen.

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04/2009 – wie sieht unser Vertrag aus? Detailinformationen

Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt

In diesem Abschnitt möchte ich über die Leistungen informieren, die vertraglich festgehalten wurden. Wir bauen ein massives Haus nach individueller Planung ohne Keller.
Die Firma Massivhaus Mittelrhein übernimmt die Erstellung unseres Hauses und die dazugehörige Bauleitung. Sie arbeiten nur mit Firmen aus der Großregion zusammen und das teilweise schon über viele Jahre. Die Firma übernimmt für uns den kompletten Bauantrag mitsamt aller Genehmigungen und Behördengänge. Im Festpreis waren auch alle Vorplanungen enthalten. Die Firma Massivhaus Mittelrhein koordiniert alle beteiligten Handwerkerfirmen und kümmert sich um die Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke. Eine wichtige Information: wir konnten für die einzelnen Gewerke (Elektro, Wasser, Estrich, Verputz, Trockenbau, etc.) auch uns bekannte Firmen nennen, die dann ebenfalls ihre Angebote abgeben konnten. Mit dem Vertrag wurde uns auch eine Bauzeit garantiert. Bei Überschreitung dieser Zeit hätte uns Massivhaus Mittelrhein sogar für jeden weiteren Tag eine Strafgebühr gezahlt. Wenn eine Firma ein solches Angebot unterbreitet, dann muss eine perfekte Koordination und Organisation im Hintergrund vorhanden sein. Wer ein Haus baut, muss natürlich ab und an auch etwas bezahlen – mit Fertigstellung jedes einzelnen Gewerkes wurde ein vorher festgelegter Betrag fällig. Auch hier möchte ich festhalten, dass die Firma für uns auch viele Aufgaben übernommen hat, die uns eine Menge Zwangsurlaub gekostet hätten: Katasterplan und Grundbuchauszug einholen, Anforderung des Bebauungsplanes, die zeitliche Koordination der Versorgungsunternehmen (Deutsche Telekom, Stadtwerke Trier, etc.), die Grundstücksnivellierung, die Grobabsteckung für die Erdarbeiten, die Beantragung der Bauversorgung mit Wasser und Strom. Wie bereits erwähnt wollten wir an unserem neuen Eigenheim auch selbst Hand anlegen, aus diesem Grund haben wir die folgenden Leistungen aus dem Vertrag genommen: Maler- und Tapezierarbeiten, Bodenbeläge, Außenanlagen, Hausanschlüsse, Erdarbeiten, Innentüren, Bäder, Bohrung für die Erdwärmepumpe, Garage, Zisterne und unser Sichtmauerwerk im Wohn-/Essbereich. Alle Arbeiten, die durch die Firma Massivhaus Mittelrhein oder deren Partnerfirmen erbracht wurden, waren bis ins kleinste Detail im Vertrag festgehalten. In unserem Fall war auch ein sehr umfangreiches Elektropaket im Festpreis enthalten. Um nach Erstellung unseres Hauses auch die Qualität überprüfen zu können, wird durch Massivhaus Mittelrhein ein Blower-Door-Test sowie eine TüV-Prüfung durchgeführt. Ein weiterer (sehr wichtiger) Grund für die Vertragsunterzeichnung waren auch die sehr hochwertigen Produkte, die verbaut werden sollten. Alle Hersteller fand ich auch in meiner „Bibel“ wieder:
- Bastian Holztreppe
- Dachüberstände in der gleichen Farbe wie Fenster und Haustür
- 25cm Bodenplatte aus wasserundurchlässigem Beton
- Ytong-Mauerwerk
- nach dem KfW60-Standard gebaut
- Vaillant Erdwärmepumpe
- Fußbodenheizung in allen Räumen, auf allen Etagen
- Weru Thermico Kunststofffenster (3-fach-Verglasung!) in hellgrau (RAL 7001) bis auf zwei Stück alle bodentief
- Haustür mit Seitenteil der Firma Schüco, ebenfalls in hellgrau
- Alu-Außenfensterbänke ebenfalls in hellgrau
- elektrische Rolläden an allen Fenstern
- sehr großes Elektropaket mit sehr vielen Steckdosen, Netzwerkanschlüsse in allen Räumen des Obergeschosses
- Dachflächenfenster der Firma Velux in 114 x 140cm
- französische Balkone in Edelstahl
- u.v.m.

Thema: 05. 04/09 – wie sieht unser | 2 Kommentare

03/2009 – wir fühlen uns fit, die Vertreter der Bauträger können sich warm anziehen!

Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt

Mit dem angeeigneten Wissen und unserer Bibel konnten die ersten Vertreter der Bauträger anrücken. Wir hatten uns in der Region verschiedene Musterhäuser angesehen und aufmerksam die Zeitung gelesen. Hier wurden immer wieder Hausbesichtigungen kurz vor Fertigstellung des Gebäudes angeboten – schön, wenn man auch mal die Qualität in der Rohbauphase besichtigen kann. Wir machten Termine  mit verschiedenen Bauträgern aus. Von allen Bauträgern gab es Musterhäuser zu besichtigen somit konnten wir uns jeweils vor Ort einen ersten Eindruck machen, um dann in intensiven Gesprächen alle unsere Fragen zu stellen. Auch hier möchten wir eine Empfehlung aussprechen: in jedem Gespräch lernt man etwas dazu, in jedem Gespräch tauchen neue Fragen auf und in jedem Gespräch hat man das Gefühl, dass die jeweiligen Ansprechpartner zu irgendeinem Thema nicht alle Karten auf den Tisch legen. Wir empfehlen die Erstellung einer Checkliste / eines Fragenkataloges, der mit jedem Gespräch erweitert wird. In den Gesprächen mit den Bauträgern sollte diese Liste dann abgearbeitet werden.

Bevor es weiter geht, noch eine Information vorab: ich bin sehr penibel und schaue mir alle Details haargenau an. Doch von jetzt ab der Reihe nach. Die erste Firma betreibt ein Musterhaus in der Nähe von Trier. Ich schätze, dass dieses Gebäude vor etwa drei bis vier Jahren errichtet wurde. Wenn ich potenzielle Kunden gewinnen möchte, muss dieses Musterhaus perfekt sein. Deshalb würde ich in regelmäßigen Abständen alle Arten von Setzrissen beseitigen. Man kann sich Setzrissen nicht entziehen – in einem Musterhaus darf das aber nicht passieren. Das Gebäude wurde erstellt, danach wurde dort in meinen Augen kein Handschlag mehr getan. Man kann Sockelfliesen auch aus den Bodenfliesen herstellen (schneiden), sollte dann aber die Qualitätsstempel, Artikelnummern und Herstellerangaben nicht auf der Oberkante der Sockelfliesen lesen können – das sah unschön aus. Man kann auch mit einer sehr großen Glasfassade werben, die bis ins Dach übergeht und somit das ganze Haus sehr hell erscheinen lässt. Möchte man jedoch potenzielle Kunden von einer solchen Glasfassade überzeugen, dann sollte diese auch dicht sein und das schmutzige Regenwasser darf nicht an den Innenwänden hinunterlaufen. Dieses Musterhaus war für uns der Grund, den ersten Bauträger aus dem Rennen zu werfen – aus Qualitätsgründen, ohne weitere Gespräche.

Die Gespräche mit dem zweiten Bauträger verliefen ganz ordentlich, der Verkäufer wollte uns allerdings immer in irgendwelche Standardhäuser zwängen – unsere individuellen Wünsche wurden nicht wirklich berücksichtigt. Der Verkäufer wollte auch zu schnell den Abschluss (unsere Unterschrift), unsere Checkliste war aber noch lange nicht abgearbeitet.

Dann das Treffen mit dem dritten Anbieter. Auf unserer Wunschliste standen einige technische Raffinessen, die sich später in unserem Eigenheim wieder finden sollten. Darunter die 3-fach verglasten Fenster. Die Damen, die auf uns angesetzt wurden, argumentierten während der Gespräche oft sehr merkwürdig: „3-fach verglaste Fenster braucht man doch heutzutage überhaupt nicht“, oder: „ich habe zwar von dem technischen Zeug wenig Ahnung, aber die von Ihnen gewünschte Raumaufteilung funktioniert so bestimmt nicht“. Stattdessen wollte man uns auch hier in Standardhäuser zwängen ohne Ahnung von dem „technischen Zeug“. Das von uns vorgegebene Budget wurde auch gnadenlos überschritten. Unsere Idee von den eigenen vier Wänden und dem dritten Anbieter – das konnte nichts werden.

An diesem Punkt verließ uns langsam die Hoffnung. Der Traum vom individuellen Traumhaus, mit viel Eigenleistung im Innenausbau und dann auch noch innerhalb unseres Budgets, drohte zu platzen.

Dann lernten wir Herrn Armin Wüstefeld von Massivhaus Mittelrhein bei einer Rohbaubesichtigung kennen. Den Tipp bekamen wir von Bekannten, die sich bereits für Massivhaus Mittelrhein entschieden hatten. Das Konzept gefiel uns sehr gut. Aktuelle Projekte (kurz vor Fertigstellung) wurden von den Bauherren als „Musterhaus“ zur Verfügung gestellt. An einem Sonntag konnte man sich von der Qualität der Bauarbeiten überzeugen, aber auch die Bauherren standen Rede und Antwort. Nachdem wir die Baustelle genauestens inspiziert hatten, schöpften wir neuen Mut. Noch am gleichen Tag vereinbarten wir den ersten Termin mit Herrn Armin Wüstefeld von der Firma Massivhaus Mittelrhein GmbH.

Der erste Vertriebler, der einen sehr sympathischen Eindruck auf uns machte.

Das erste Treffen: Zum ersten Mal hörte man sich in Ruhe alle unsere Wünsche an und er notierte diese auch noch! Wir bekamen ein großes Lob für unsere Vorbereitungen und die Grundrissplanungen. Auch bei dem Thema Umsetzbarkeit ein absolutes Novum: „Ich denke das bekommen wir hin“. Er machte sich von unseren Unterlagen Kopien, packte seine Notizen hinzu und wir vereinbarten den nächsten Termin. Insgesamt fanden sieben Treffen statt, in denen wir nicht nur unsere Checkliste und unseren Fragenkatalog abarbeiten konnten, wir bekamen auch zahlreiche Tipps und Verbesserungsvorschläge. Herr Wüstefeld gab uns außerdem die Kontaktdaten von zwei Spezialistinnen (Frau Kriechel und Frau Schneider) des Unternehmens. Da wir uns schon sehr viele Gedanken über die verschiedensten Details gemacht hatten, sollten wir die Umsetzbarkeit gleich mit den Profis klären. Diese Gespräche waren immer noch absolut kostenfrei, obwohl wir mittlerweile den dritten Satz 3D-Aufnahmen unseres möglichen Hauses in den Händen hielten. Herr Wüstefeld ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als meine Partnerin die Anordnung der Fenster ein fünftes Mal ändern wollte. Was wir in keinem der vorangegangenen Gespräche erlebt hatten: Herr Wüstefeld klärte uns über alle möglichen Kosten auf. Obwohl wir unsere „Bibel“ hatten,  ein paar Positionen wären uns glatt durchgegangen – das hätte später böse Folgen haben können. Außerdem wurden alle Gesprächsinhalte protokolliert, damit nichts untergehen konnte.

Zusammengefasst: Nachdem unsere Ideen fast vollständig innerhalb unseres Budgets umgesetzt werden konnten, alle beteiligten Personen absolut sympathisch waren, das Know How, die Ehrlichkeit und die Geduld wirklich alle Fragen zu beantworten nicht mehr zu toppen waren, gab es für uns nur noch eins zu tun: den Vertrag mit Massivhaus Mittelrhein zu unterschreiben! Wir bauen ein Haus!

Thema: 04. 03/09 – wir fühlen uns | Beitrag kommentieren

01/2009 – Erst zu den Banken, dann das Basiswissen aneignen

Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt

Mit der Finanzmarktkrise fielen die Zinsen und damit auch die Zinsen für Immobilienkredite. Die Banken unterboten sich fast wöchentlich – eine Finanzierung wurde damit auch wöchentlich günstiger. Von jetzt an sattelten wir das Pferd von hinten auf. Unser Haushaltsplan gab vor, welcher Betrag uns monatlich zur Verfügung stand, ohne dabei auf alle Annehmlichkeiten zur verzichten. Wichtig war uns auch, dass dieser Betrag auch dann noch zur Verfügung stand, wenn ein Partner kein Einkommen erzielen würde (Arbeitslosigkeit, Schwangerschaft, …) Dieser Betrag sollte die Zinsen und Tilgungen der Darlehen decken. Zusätzlich wurden die Ersparnisse (Eigenkapital) sowie Bausparverträge (in der Zuteilung, also auch Eigenkapital) aufgelistet. Mit diesen Zahlen im Rucksack zogen wir dann von Bank zu Bank. Ziel war es, uns vorrechnen zu lassen, wie viel Haus wir uns denn leisten könnten. Die Ergebnisse waren sehr überraschend.
Bevor wir uns mit den Bauträgern treffen konnten, gab es noch sehr viel zu tun – wir wollten gut vorbereitet sein und nicht die Katze im Sack kaufen. Von nun an blieb der Fernseher aus, stattdessen zeichneten wir mit Hilfe von Bleistift, Lineal und Millimeterpapier erste Grundrisse. Unser Eigenheim sollte eine Wohnfläche von 140qm bis 150qm bieten. Ich wollte unbedingt eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung (das Thema fasziniert mich) und um die erzeugte Energie auch nicht verpuffen zu lassen, sollten die Fenster 3-fach verglast werden. Die Planungen gingen soweit, dass wir uns „die Bibel“ anlegten: einen Schreibblock, in dem wir alle Ausstattungsprodukte mit samt Preisen auflisteten, die unseren Geschmack trafen. Von der Innentür über den Waschtisch bis hin zur Gäste-WC-Armatur. Hier schrieben wir auch alle Ideen auf, die wir später noch weiterverfolgen wollten: Zisterne ja oder nein, ein zweiter Wasserkreislauf, um die WC´s mit Regenwasser zu spülen, Photovoltaik ja oder nein … Im Nachhinein können wir diese Vorgehensweise nur weiterempfehlen. Man bekommt im Vorfeld schon einen sehr guten Überblick über sämtliche Preise (im Internet findet man alles) und kann schon früh überprüfen, was das eigene Budget alles hergibt. Das ging soweit, dass wir die gängigsten Bäderserien von Villeroy & Boch oder Duravit nachts im Schlaf aufsagen konnten.

Thema: 03. 01/09 – Erst zu den | Beitrag kommentieren

09/2008 10/2008 – Das Grundstück

Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt

Im September wurden wir in Trier-Pfalzel fündig. Hier entstand ein schönes Neubaugebiet, welches zu diesem Zeitpunkt auch schon annähernd vollständig erschlossen war. Gepflasterte Spielstraßen mit vielen Grünflächen, dazu ein Kinderspielplatz und eine Boule–Fläche. Die angebotenen Grundstücke hatten Flächen zwischen 450qm und 650qm, die sowohl von der Stadt Trier als auch von privat angeboten wurden. Wollten wir von der Stadt Trier kaufen, so mussten wir innerhalb von drei Jahren ab Kaufdatum unser Bauvorhaben abgeschlossen haben. Kaufte man dagegen von privat, so hatte man alle Zeit der Welt. Wir entschieden uns für ein Grundstück (von privat) in der Gregor-von-Pfalzel-Straße, welches ebenfalls voll erschlossen war. Die Grundstücksfläche: 510qm (15m breit ; 34m lang). Uns gefiel vor allem die Anordnung der einzelnen Grundstücke zueinander. Der Bebauungsplan gab vor, dass die Gärten alle ineinander übergehen und so erneut eine große Grünfläche bilden würden – positiv für den Ausblick. Wichtig war uns natürlich neben der Nähe zur Trierer Innenstadt auch die schnelle Erreichbarkeit der Arbeitsplätze – die Lage war perfekt!
Schon im Oktober kam es dann zu einem Termin vor dem Notar, nachdem wir die Finanzierung mit der Hausbank klar gemacht hatten. Wir waren jetzt Grundstückbesitzer! Die Idee war nun, uns mit allen weiteren Schritten richtig viel Zeit zu lassen. Wir wollten ein bis zwei Jahre vergehen lassen und dann die ersten Gespräche mit verschiedenen Bauträgern führen. Doch dann kam die Finanzmarktkrise …

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Thema: 02. 09/08 - Das Grundstück | Beitrag kommentieren

03/2008 – Die Vision

Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor: andysundnicisbauprojekt

Im März 2008 beschäftigten wir uns zum ersten Mal mit dem Thema Eigenheim. Wir wohnten in der Trierer Innenstadt zur Miete, gerade mal zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt. Rund um die Wohnung alles was man zum Leben braucht: Lebensmittelgeschäfte, Banken, Post, Getränkeläden, Apotheken und einen Dönerladen. Meiner Meinung nach sollte das auch so bleiben – eine Eigentumswohnung in der Innenstadt – mein Traum! Meine Partnerin hatte andere Pläne: ein eigenes Haus in einem Stadtteil, rundherum sollte es ruhig und grün sein und später sollten die Kinder Platz zum Spielen haben?
Kurz und knapp: von diesem Zeitpunkt an suchten wir nach Grundstücken in Trierer Stadtteilen.

Thema: 01. 03/08 – Die Vision | Beitrag kommentieren