Unser Bodengutachten lässt uns kurz schlucken! Unser Grundstück weist nicht die nötige Tragfestigkeit auf – ein Bodenaustausch muss her. Das bedeutet, dass wir bis zu 1,40m tief ausschachten und anschließend mit Schotter verfüllen müssen. Der Schotter wird so stark verdichtet, das unser Haus später sicher und fest steht. Hier entstehen uns zum ersten Mal Mehrkosten in Höhe von 6.000,- EUR, die wir aber später noch einmal ausgleichen können. Erst durch das Bodengutachten wurde dieses Problem sichtbar. Unsere Empfehlung: vor dem Start auf jeden Fall ein solches Bodengutachten erstellen. Für dieses Problem gibt es keinen Schuldigen – man steckt einfach nicht drin. Die Erdarbeiten erfolgen bei uns in Eigenleistung. Aber auch hier greift uns Massivhaus Mittelrhein unter die Arme – sie erledigen das Ausschreibungsverfahren und wir müssen dem günstigsten Anbieter lediglich den Auftrag erteilen. In der zweiten Augustwoche geht es dann los. Ein großer Bagger vernichtet die Brombeersträucher auf unserem Grundstück und beginnt mit den Ausschachtarbeiten. In dieser Zeit wird auch unsere Regenwasserzisterne eingebaut. Die Nachbarn müssen denken, wir errichten einen Atomschutzbunker im Garten. Eine Menge LKWs fahren die Erde ab und bringen im Gegenzug den Schotter zu Baustelle – die Handwerker bringen diesen ein und verdichten das Material. Nach drei Tagen ist die Grundlage für den Rohbauer geschaffen. Gleichzeitig wurden die Ränder für die Bodenplatte abgesteckt. Den ersten Punkt unseres Zeitplanes können wir schon abhaken. Das wichtigste Accessoire ist übrigens auch schon da! Unser DIXI-Klo wurde angeliefert – wir mussten nichts unternehmen – Massivhaus Mittelrhein war mal wieder schneller.