Da es etwas stressiger war in letzter Zeit, habe ich das Bautagebuch mal etwas außer Acht gelassen.

Gestern hatten wir Hausübergabe mit Herrn Dau-Schmidt und einer 1,5l Flasche Sekt. Bevor es zur Hausübergabe kommen konnte, hatten wir allerdings noch einige Steine im Weg, die weggeräumt werden mussten.

Der Außenputz entpuppte sich unser größtes Ärgernis während der Bauphase. Erst war es unsauber verputzt, überall an den Fenstern und den Fensterbänken brockelte Putz ab, das wurde dann mehrere male ausgebessert oder eher gesagt verschlimmbessert, daraus resultierten verschiedene Putzfarben überall rund um die Fenster. Dann wurden unsere Fensterbänke an der Terrassentür und der Nebeneingangstür eingebaut, hinterher unten rum verputzt und auch da sah es dann unmöglich aus, weil man die Ansätze sehen kann. Immerhin bekamen wir unsere schwarzen Granitfensterbänke kostenlos, weil die Austritte normalerweise von unserem von Team gekündigten Maurer eingebaut werden sollten und es durch diesen verpassten Termin Chaos gab.

Unsere von mir gestrichenen Dachüberstände hatten die MD Putz Leute mit Billigklebeband abgeklebt, sodass nach dem Abziehen schön die Farbe mit runterkam. Dafür haben wir 200 Euro Entschädigung erhalten. Müssen nun ja sehen wie wir da oben wir rankommen zum nacharbeiten.

Die Verputzer waren noch ein mal da, haben die Fensterlaibungen gestrichen und nun sieht es ganz annehmbar aus. So richtig gleichmäßig ist die Farbe des Putzes immernoch nicht und somit durften wir 1500 Euro einbehalten. In der 1. Januarwoche 2011 wird ein Besichtigungstermin gemacht mit Herrn Dau-Schmidt. Sollte dann die Farbgebung immernoch so unterschiedlich sein, werden wir das Haus für die 1500 Euro streichen lassen. Der gute Verputzer meinte nämlich, dass sich die Farbe verändert und angleicht. Unser Bachsachverständige Herr Sund hat das allerdings als Blödsinn abgetan. Wir werden sehen ;)

Fliesenarbeiten sind wunderbar gewesen. Endinstallationen von Elektrik und Sanitär ebenfalls. Die Innentüren wurden eingebaut und sind ebenfalls einfach schick!

Nun waren wir am Zug. Grundieren, streichen, Laminat verlegen und wieder streichen und streichen… EG ist nun fertig, im DG müssen noch Bodenbeläge verlegt werden, Bad und Toms Zimmer müssen wir noch streichen.

Finn hat sein Zimmer mit Joschi, einem seiner besten Freunde, gestrichen. Ich war total im Eimer als wir damit fertig waren ;-)

Fenster wurden noch mal nachgestellt und angepresst, die Außenjalousien gehen nun auch ganz zu. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die wir gestern im Übergabeprotokoll festgehalten haben, war alles gut.

Nun können nur noch wir in unser Haus hinein und keine fremden Leute mehr! Juhu!!!!

Umzugstermin ist der 24.07.2010.

Liebe Nutzer von hausbaublogs.de,

wir werden diese Seite diese Woche runterfahren und in den nächsten Wochen unter dieser Domain in Kürze eine verbesserte Lösung aufschalten. Dieser Schritt ist notwendig, da das zugrundeliegende System nicht mehr weiterentwickelt werden wird. Wordpress präsentiert in wenigen Tagen die komplett neu aufgesetzte Version 3.0 von Wordpress und beendet damit die Entwicklung von Wordpress mu. Dessen Funktionalität wird im neuen Wordpress enthalten sein.

Wir bitten die aktiven Blogger, ihre Blogs zu sichern und gegebenenfalls mit eigener Domain zu präsentieren oder unsere neue Lösung abzuwarten. Auf Wunsch können wir auch Ihre Beiträge sichern und dann im neuen System wieder aufspielen. Dazu bitten wir um eine kurze Kontaktaufnahme.

Wenn Sie Fragen dazu haben, erreichen Sie den Webmaster unter (0511) 848 959 45.

Markus Burgdorf
Webmaster

Alles in allem möchten wir wiederholen, dass wir mit der Firma Massivhaus Mittelrhein die perfekte Wahl getroffen haben. Wir fühlten uns zu jedem Zeitpunkt hervorragend beraten und unterstützt. Normalerweise baut man nur einmal im Leben. Diese Entscheidung muss genauestens überlegt und geplant sein. Mit der Entscheidung für die Firma Massivhaus Mittelrhein GmbH haben wir alles richtig gemacht. Wir würden jederzeit wieder mit dieser Firma bauen und sprechen hiermit eine klare Empfehlung aus.
Auch nach der Übergabe und Fertigstellung haben wir immer ein offenes Ohr gefunden. Wenn es darum geht Zuschüsse beim Staat zu beantragen (z.B. für die Wärmepumpe), muss man sich sehr genau mit dieser Thematik auskennen. Der Energieberater der Firma Massivhaus Mittelrhein hat uns auch in diesen Themen toll unterstützt und alle notwendigen Antragsformulare vorbereitet. Ein sehr guter Service. Auch in allen anderen Belangen war die Firma Massivhaus Mittelrhein jederzeit für uns da – die Hilfe und Unterstützung endete nicht mit der Schlüsselübergabe!

Wir möchten uns noch einmal bei allen beteiligten Personen ganz herzlich bedanken!

Wer sich dafür interessiert, wie es beim Innenausbau weiterging und was daraus wurde – wir werden diesen Blog weiterführen! Bald ist es soweit! Wir arbeiten gerade daran, die Innenaufnahmen der einzelnen Räume darzustellen …

Die Firma Bastian entfernt die Bautreppe und ersetzt diese durch unsere wunderschöne Holztreppe. Die Stufen sowie die Handläufe wurden dunkel gebeizt (mit einem Rotstich), die Streben des Geländers sind aus Edelstahl. Die einzelnen Stufen sind sehr sicher verpackt, damit diese bei den weiteren Arbeiten nicht beschädigt werden. Im ersten Moment ist die Treppe noch ein wenig gewöhnungsbedürftig – aber auch hier wird sich später zeigen, dass eine sehr gute Wahl war.
Am nächsten Tag ist es so weit. Der TüV kommt zur Abnahme vorbei. Unser Bauleiter Herr Doll von der Firma Massivhaus Mittelrhein ist genauso nervös wie wir. Wenn der TüV Mängel feststellt, wird sich die Schlüsselübergabe verzögern. Er überprüft das Haus ca. 2 Stunden auf Herz und Nieren und bescheinigt uns eine ausgezeichnete Qualität ohne Mängel – Herr Doll und wir sind einfach nur happy. Der folgende Blower-Door-Test war schon fast zu gut. Durch einen Ventilator im Fensterrahmen werden im Wechsel Unter- sowie Überdrücke erzeugt. Anhand der Messwerte kann die Dichtigkeit des Hauses ermittelt werden. Die Dichtigkeit der Gebäudehülle war so gut, dass die uns bescheinigten Werte die Vorgaben noch deutlich unterschritten. Perfekt!

In diesen Wochen passiert nichts Aufregendes. Wir sind jeden Tag, um das durch die Bautrockner gesammelte Wasser aus dem Haus zu entfernen. Wir gehen mit dem Bauleiter alle Details durch und überprüfen die Qualität. Schließlich wird der TüV in zwei Wochen den Daumen heben oder senken. Wir finden zwei Punkte die wieder schnell und professionell behoben werden. Zwei Fenster müssen nachgestellt werden, da diese schwergängig sind. Die Filigran-Fertigdeckenteile müssen an verschiedenen Stellen nachgespachelt und geschliffen werden, damit diese auch wirklich filigran aussehen. Sonst gibt es nichts weiter zu tun – wir warten auf den Abnahmetermin und den Blower-Door-Test.

Um die Außenansicht unseres Hauses zu komplettieren wurden in dieser Woche die Dachüberstände ein weiteres Mal gestrichen. Mittlerweile sieht es so gut aus, dass unser Erwartungen noch übertroffen wurden. Ein weißes Haus mit schwarzem Dach, die Fenster mitsamt der Bänke, die Haustür und der Dachüberstand in exakt dem gleichen Farbton: RAL 7001 hellgrau. Von außen fertig, so geben die Elektriker in dieser Woche alles daran, im Innenbereich nach zu ziehen. Die Fertiginstallation ist in vollem Gange. Alle Schalter, Steckdosen, Dimmer und Raumthermostate werden verdrahtet und eingebaut. Anmerkung: Im Normalfall installieren die Elektriker auch gleich alle Blenden, Rahmen und Wippen. In unserem Fall wurde darauf verzichtet – wir haben diese Bauteile erst nach den Maler- und Tapezierarbeiten in Eigenleistung befestigt. Wir wollten Beschädigungen bei der mehrfachen Montage und Demontage verhindern.
Nachdem wir ein paar Fassungen mit Glühbirnen installiert haben, ist es nicht nur schön warm auf der Baustelle, sondern auch hell! Wir erhalten von der Sanitärfirma Heuser eine Einweisung zu unserer Heizungsanlage und hilfreiche Tipps zum Energiesparen. Gleichzeitig wird die Anlage nach unseren Bedürfnissen programmiert. Da wir beide berufstätig sind, macht es keinen Sinn werktags zwischen 9:00 und 15:30 Uhr zu heizen. Für die Werktage beschränken sich die Heizperioden auf den frühen Morgen sowie für den Nachmittag und den Abend. Ab 22:00 Uhr fährt die Heizung in den Absenkmodus auf 18°C. An den Wochenenden steht die volle Heizleistung von 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr zu Verfügung. Im Bad und im Wohnzimmer haben wir spezielle programmierbare Thermostate installieren lassen. Sonderwünsche waren für die Firma Heuser kein Problem. Wenn wir morgens ins Bad kommen, hat das Thermostat rechtzeitig mit der Aufheizung begonnen und es ist kuschelig warm. Nach dem verlassen regelt das Thermostat die Temperatur selbständig zurück auf 18°C. Gleiches Spiel im Wohnzimmer: wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen, ist es gleich angenehm warm und tagsüber wird keine Energie verschwendet. Der Mehrpreis für diese Thermostate wird sich schnell amortisiert haben.
Der Estrichleger rückt auch noch einmal an, um die Oberfläche anzuschleifen. Beim Antrocknen des Estrichs bildet sich eine dünne Schicht, die vor dem Verlegen der Fliesen geschliffen werden muss.
Als die Schlosser auf die Baustelle kommen habe ich zufällig einen Tag Urlaub und darf mit anpacken. Wir befestigen an allen Fenstern des Obergeschosses die Edelstahlgeländer (franz. Balkone). Diese sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben und verhindern ein Herausfallen bei geöffnetem Fenster. Heute habe ich wieder etwas gelernt. Die Löcher werden ins Mauerwerk gebohrt und anschließend mit einer Luftpumpe von Staub befreit. Danach wird ein Zweikomponentenkleber eingespritzt und so die Gewindestäbe im Mauerwerk verklebt. Nach einer Aushärtezeit von 10 Minuten werden die Edelstahlgeländer aufgesetzt und mit Hutmuttern angezogen. Bombenfest.
Die Trockenbauer haben im Obergeschoss alle Rigipsplatten angebracht und diese verspachtelt. Die Bodeneinschubtreppe wurde auch gleich eingebaut.

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In diesen Wochen passiert erst mal nichts, damit der Estrich in Ruhe austrocknen/aushärten kann. Es passiert fast nichts – wir haben die Bautrockner aufgestellt und sind trotzdem jeden Tag auf der Baustelle, um das gesammelte Wasser nach draußen zu befördern. Die Bautrockner helfen zwar die Feuchtigkeit aus der Baustelle zu ziehen, seitdem die Geräte laufen, wird es dem Stromzähler schwindelig. Parallel wurde die Wärmepumpe in Betrieb genommen. Es wurde ein Aufheiz-Programm gestartet, welches die Bautrockner unterstützt. Die Geräte werden jetzt die nächsten sechs Wochen laufen.IMG_2212

In dieser Woche rückt die Verputzer-Kolonne zum zweiten Mal an. Der Außenputz wird aufgetragen. Wir haben der Firma Buller den Auftrag erteilt, die Garage gleichzeitig mit zu verputzen – von innen und außen. Dadurch wirken Haus und Garage wie aus einem Guss. Schaut euch die Fotos an – wir sind unserem Traum von den eigenen vier Wänden schon ein gutes Stück näher gekommen. Während die Außenwände weiß werden, wird innen auch gearbeitet. Die Wärmepumpe wird installiert. Wir haben uns für ein Modell mit integriertem Wasserspeicher (300 Liter) entschieden. Es handelt sich um das Top-Modell von Vaillant (geotherm exklusiv) mit integrierter Kühlfunktion. Im Sommer können wir so die Raumtemperatur um bis zu acht Grad Celsius absenken. Zwei Tage später dürfen wir das Haus nicht mehr betreten. Nachdem die Heizschlaufen der Fußbodenheizung verlegt wurden, haben die Estrichleger ganze Arbeit geleistet. Bevor wir nun den Estrich betreten dürfen, muss dieser mindestens eine Woche ruhen. Es handelt sich um Fließestrich, wir werden wohl keine Probleme mit Bodenunebenheiten bekommen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Estrichleger eine gute Basis für den Fliesenleger geschaffen haben – die Fliesen legen wir nämlich in Eigenleistung.

Diese Woche ist für die Verputzer-Kolonne reserviert. Vier Mann – zwei Tage – der Innenputz ist erledigt. Grandios. Das sonst nicht mehr auf der Baustelle gearbeitet wird finden wir sogar gut, der Innenputz kann aushärten.

In der 41. KW wird die Bautür durch unsere schöne Schüco-Haustür in RAL 7001 hellgrau ersetzt. Die Tür hat die gleiche Farbe wie die Fenster, auch der Dachüberstand ist identisch lackiert. Auch das geht wieder so schnell, dass wir nach Feierabend nur das fertige Ergebnis bestaunen können. Bisher haben wir perfekt bemustert, alles entspricht unseren Wünschen. Währenddessen schlitzen die Elektriker was das Zeug hält, nach nur vier Tagen ist die gesamte Rohinstallation erledigt. Alle Unterputzdosen wurden eingegipst, die Leitungen in Leerrohren verlegt und auch die Leitungen über die Böden geführt. Ziel der Elektriker war es, möglichst wenig in den Außenwänden zu schlitzen, um den Wärmedämmwert zu erhalten. Auch diese Herren verlassen die Baustelle picobello! Wir nehmen uns wieder einen Tag Urlaub, um bei den Arbeiten der Energieversorger dabei zu sein. Ab jetzt haben wir Wasser, Strom und Telefon im Haus. Ich habe diese Woche genutzt, um parallel die Elektroinstallation in der Garage zu erledigen. Auch hier wurden sehr viele Unterputzdosen eingegipst und eine Menge Meter Leitung verlegt. In der Garage soll später auch meine Werkstatt eingerichtet werden. Leider kenne ich die genaue Meterzahl der verlegten Leitungen nicht mehr. Die Firma Moog hat in dem Kabelsalat jederzeit den Überblick behalten. Eine Anmerkung der Bauherren: Ein paar Kaffeestückchen oder belegte Brötchen für die Handwerker heben die Stimmung und erhalten die Freundschaft. Trotzdem galt während der ganzen Zeit eine klare Regel: kein Alkohol – wir haben uns daran gehalten ;-)

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